Comeback in der Notsaison? Nürburgring in Gesprächen mit Formel 1

<p>Comeback in der Notsaison? Nürburgring in Gesprächen mit Formel 1</p>

Das Online-Portal „motorsport-magazin.com“ berichtete, dass ein Rennen auf dem Nürburgring nur noch eine Formsache zu sein scheine. Als wahrscheinliches Datum gelte der 11. Oktober. „Zu vermelden gibt es im Moment aber nichts“, erklärte Gerhard. Sollte es so kommen, dürften sich die Fahrer allerdings auch auf möglicherweise kühle Verhältnisse in der Eifel gefasst machen müssen. Auf die Frage, wie die Voraussetzungen sein müssten für ein Comeback in diesem Jahr, antwortete Gerhard: „Wie wir in der Vergangenheit immer betont haben, muss die Austragung einer Formel 1 auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten für den Nürburgring sinnvoll sein. An dieser Maßgabe hat sich nichts geändert.“

Derweil verkündete Veranstalter Jorn Teske, dass die Formel 1 in diesem Jahr nicht auf dem Hockenheimring fahren wird: „Wir haben immer versucht, eine Lösung zu finden. Wir sind aber immer bei unserer Maßgabe geblieben, dass wir nicht auf Kosten sitzen bleiben dürfen“, sagte Teske. „Wir sind am Ende nicht zusammengekommen.“ Der Traditionskurs in Nordbaden war zuletzt Ersatzkandidat für den Notkalender der Formel 1 infolge der Corona-Pandemie. Die Königsklasse des Motorsports habe dem Hockenheimring zudem signalisiert, dass man einen Grand Prix in Europa zumindest vor einigen Zuschauern stattfinden lassen wolle. „Mit den Verordnungen in Baden-Württemberg ist das nicht machbar“, sagte Teske.

Durch die ungewisse weltweite Situation stehen bislang erst zehn Rennen fest. Die Verantwortlichen hoffen aber auf 15 bis 18 Grand Prix, auch um die vollen TV-Gelder erlösen zu können. Die Saison begann Anfang Juli mit rund viermonatiger Verspätung. (dpa)

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