Was verbirgt die Mehrheit in Kelmis?

Ein Bürgermeister müsste eigentlich wissen, dass er sein Amt unparteiisch ausüben soll. Loyalität ist anscheinend ein Fremdwort. Die Opposition wird einfach ignoriert. Alles, was in vielen Jahrzehnten an Wert hochgehalten wurde, wird jetzt zunichte gemacht. Sogar das Mitspracherecht. Bestehen eine gewisse Angst oder Unruhe vor Wahrheiten? Es muss schon so sein, denn alle Versprechen wurden in Luft aufgelöst. Wenn die Mehrheit korrekt mit der Opposition umgehen würde, hätte das Theater mit der Polizei während der Gemeinderatssitzung verhindert werden können. Es wäre eine Blamage weniger für die Mehrheit gewesen. Oder konnte keiner die Wahrheit hören? Jetzt sollen vier Tage vor der Sitzung wichtige Fragen schriftlich eingereicht werden! Mit diesem System können die Obersten die Antworten so schmieden, wie sie in ihr Konzept passen. Oder gar nicht antworten? Wenn ab sofort nicht kooperativ und ehrlich gehandelt wird, dann wäre es unbedingt nötig, über das Amt nachzudenken. Unter der jetzigen Herrschaft läuft in Kelmis seit 2019 nichts mehr. Momentan ist das Fällen gesunder Linden an der Hergenrather Schule zwecks Anlegen von Parkplätzen für das Schulpersonal – für die stolze Summe von 50.000 Euro „ein Klacks“ – vorgesehen. Obschon an der Kirche die Parkplätze dicke reichen. Danke an alle Bürger, die gegen die Fällung der gesunden Linden an der Hergenrather Schule sind. „Kein Amt zu haben ist nicht schlimm. Aber schlimm ist keine Fähigkeiten für ein Amt zu haben, dass man innehat.“ (Konfuzius, Philosoph, GrenzEcho vom 18.07.20)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment