„Guten Morgen allerseits, es ist der 21. Juli, es ist 4.30 Uhr morgens, und wir sind im Büro der französischen Delegation, nur wenige Minuten - ich glaube, ich hoffe und ich denke - vom Abschluss dieser Gespräche entfernt, die uns nun seit fast fünf Tagen für den europäischen Haushalt und das Konjunkturprogramm beschäftigen“, erklärte ein müde gewordener Macron in die Kamera.
„Aber ich vergesse nicht, dass es auch der belgische Nationalfeiertag ist, und deshalb wollte ich eine Freundschaftsbotschaft an alle unsere belgischen Freunde senden“, fuhr der französische Präsident fort: „Danke, dass Sie uns so regelmäßig zu unseren Gipfeltreffen, unseren Europäischen Räten, empfangen, und danke, dass Sie so viele Treffen und so viele Institutionen ausgerichtet haben, danke auch für die Freundschaft, die unsere beiden Völker verbindet.“
Die letzten Monate seien „für uns alle schwierig, sie sind an vielen Orten in Belgien immer noch schwierig, und ich wollte Ihnen allen am 21. Juli, dem Geburtstag, eine Botschaft der Freundschaft senden“, so Emmanuel Macron in seiner Videobotschaft, die um etwa 5 Uhr morgens via Twitter veröffentlicht wurde.
Aufgrund der Coronavirus-Pandemie werden heute bekanntlich die festlichen Aktivitäten, die traditionell zur Feier des 21. Juli stattfinden, nicht über die Bühne gehen. (belga/mv)

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