Der „Code Orange“ wird durch eine Zunahme der erkannten Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus im Vergleich zu Belgien bestimmt.
Der portugiesische Außenminister Augusto Santos Silva befürchtete, dass die strengen belgischen Reisehinweise dazu führen, dass Touristen das Land auf der Iberischen Halbinsel meiden. Deshalb hat er mit dem belgischen Botschafter in Portugal gesprochen und sich mit seinem Amtskollegen Philippe Goffin und dem portugiesischen Botschafter in Belgien in Verbindung gesetzt, um die Regionen Algarve und Alentejo so schnell wie möglich von der „orangenen“ Liste streichen zu lassen.
„Ich war erstaunt, diese beiden Regionen auf der orangefarbenen Liste stehenden Regionen zu entdecken“, sagte Santos Silva. Zwar räumt er ein, dass in mehreren Bezirken rund um die Hauptstadt Lissabon neue Ausbrüche des Coronavirus aufgetreten sind, doch sei die Situation an der Algarve und im Alentejo völlig anders. „Wir haben keine Daten, die belegen, dass die Situation dort so ernst ist wie in Lissabon. Es gibt keine Koordination auf europäischer Ebene“, beklagt er.
Die Beschwerde fruchtete: Am Donnerstagmorgen erwähnte die Website des belgischen Außenministeriums die Regionen Algarve und Alentejo nicht mehr in ihrer „orangenen“ Liste. (belga)

Kommentare
Algarve ist aber noch immer orange. Da soll mal einer schlau werden...
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