„Wölfinnen“ wollen viertes Double in Serie

<p>Die Meisterschaft haben die Spielerinnen des VfL Wolfsburg schon in der Tasche, nun soll auch der Pokal erneut folgen.</p>
Die Meisterschaft haben die Spielerinnen des VfL Wolfsburg schon in der Tasche, nun soll auch der Pokal erneut folgen. | Foto: dpa

Alles andere als der siebte Triumph der Wölfinnen – bei denen in der kommenden Saison auch die Kettenisserin Kathrin Hendrich spielt – am Samstag (16.45 Uhr) in Köln wäre eine Sensation. Es winkt das vierte Double nacheinander, und sogar ein Rekord: Sechsmal in Folge konnte noch kein Verein gewinnen. „Der Pokal gehört nach Wolfsburg und da soll er auch wieder hin“, lautete die Ansage von Kapitänin Alexandra Popp.

Die Dominanz ist erdrückend: Die letzte Pokal-Niederlage des sechsmaligen Meisters datiert von November 2013. SGS-Coach Markus Högner, von 2017 bis 2019 selbst Co-Trainer beim VfL, adelt den Gegner als „eine der besten Frauen-Mannschaften im Weltfußball“. Daher gilt die Devise: „Für uns muss natürlich alles stimmen und wenn wir einen Sahne-Tag haben, werden wir vielleicht für eine Überraschung sorgen können.“

Der Tabellenfünfte der abgelaufenen Saison, der zum zweiten Mal nach 2014 im Endspiel (0:3 gegen Frankfurt) steht, ist einer der letzten „kleinen“ Bundesliga-Vereine ohne Anbindung an einen Männer-Profiklub. Ein bewährter Ausbildungsverein aus dem Ruhrpott, der Talente aus der Region fördert – bis die Topklubs locken: Alle vier aktuellen Nationalspielerinnen werden Essen nach dem Pokalfinale verlassen.

Wird Wolfsburg seiner Favoritenrolle erneut gerecht, winkt nach einer Mini-Sommerpause sogar noch das zweite Triple nach 2013: Vom 21. bis 30. August wird in Bilbao und San Sebastian analog zu den Männern bei einem Finalturnier um den Henkelpokal in der Champions League gekämpft. (sid/tf)

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