Seit dem 1. Juli dürfen Menschen aus 14 Ländern (theoretisch) wieder die Grenzen der Europäischen Union überqueren: Algerien, Australien, Georgien, Japan, Kanada, Marokko, Montenegro, Neuseeland, Ruanda, Serbien, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay. China soll nur dann berücksichtigt werden, wenn es im Gegenzug auch Einreisebeschränkungen für Europäer aufhebt. In der Praxis geht das nicht so schnell: Laut Außenminister Philippe Goffin (MR) untersuchen Experten, wie die belgischen Grenzen für Menschen aus diesen Ländern „vorsichtig" wieder geöffnet werden können und wie die Belgier in eine Reihe dieser Länder zurückkehren können, unter Berücksichtigung der Einschränkungsmaßnahmen, die erforderlich sind, um die Epidemie unter Kontrolle zu halten. Diese Prüfung werde mindestens bis zum 7. Juli dauern, so der Minister. Bis dahin bleiben die belgischen Grenzen für Touristen aus den genannten Ländern geschlossen.
Der europäischen Empfehlung folgend, erweitert Belgien jedoch bereits jetzt die Liste der erlaubten wesentlichen Reisen auf vier Kategorien: Seeleute, Personen, die an Sitzungen internationaler Organisationen teilnehmen, Studenten und hochqualifiziertes Personal, deren Arbeit nicht aus der Distanz erledigt werden kann. Auch Drittstaatsangehörige, die sich rechtmäßig in der EU aufhalten, können wieder in der gesamten EU und damit auch in Belgien frei reisen dürfen. (belga)

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