„Keine Probleme in belgischen Schlachthöfen“

<p>Ein Schlachthaus im flämischen Tielt.</p>
Ein Schlachthaus im flämischen Tielt. | Foto: belga

Die Lebensmittelagentur erklärt, dass der belgische Fleischsektor zu Beginn der Krise ein Corona-Handbuch erstellt hat. Darin beschreibt der Branchenverband die Regeln, die von den Schlachthöfen eingehalten werden müssen, einschließlich der sozialen Distanzierung.

Die Rolle der Fasnk in den Schlachthöfen besteh nach eigenen Angaben in erster Linie darin, einen korrekten und hygienischen Ablauf der Schlachtungen zu überwachen. Die Agentur kann Maßnahmen einfordern, wenn ein Schlachthof zu wenig Mitarbeiter einsetzt (z.B. aufgrund von Krankheit) oder wenn der Schlachtprozess schief läuft. Die Fasnk achtet auch besonders auf ihre Mitarbeiter bei der Einhaltung der Corona-Maßnahmen in den Schlachthöfen.

Die Umstände in den belgischen Schlachthöfen seien nicht mit denen in Deutschland zu vergleichen, so die Fasnk weiter. Nach Angaben der Behörde liegt das aktuelle Problem in Schlachthöfen im Ausland nicht so sehr in den Unternehmen selbst, sondern in der Art und Weise, wie Transport und Lebensbedingungen (z.B. Unterbringung des Personals) organisiert sind. Der belgische Branchenverband hat nach Angaben der FASNK gute Vorkehrungen getroffen, um auch diese Aspekte zu organisieren. Deren Kontrolle fällt nicht unter die Befugnisse der Nahrungsmittelbehörde.

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