Kontaktblase erweitert sich auf 15 Personen - Schwimmbäder etc. öffnen wieder

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Premierministerin Sophie Wilmes (MR) bei ihrer Ankunft vor dem Start des NRS. | Foto: belga

Premierministerin Sophie Wilmes (MR) rief zunächst in Erinnerung, dass das Coronavirus noch immer nicht besiegt sei. Sie verurteilte in diesem Zusammenhang die Versammlungen von Feiernden am Wochenende. „Natürlich verstehen wir, dass es das Ende der Prüfungen gibt, den Sommer... Aber wir sind gegen einen Rückschlag der Epidemie nicht immun. Junge Menschen machen einen Fehler, wenn sie glauben, sie seien dem Virus weniger ausgesetzt. Das Virus ist nicht harmlos, auch wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Wenn Sie ein Risiko für sich selbst eingehen, gehen Sie auch ein Risiko für Ihre Familie und Freunde und für die allgemeine Bevölkerung ein. Denken Sie an andere. Wenn ich mich selbst schütze, schütze ich dich“, erklärte Wilmes.

Anschließend ging sie auf die weiteren Lockerungen der Sicherheitsmaßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus ein, die ab dem 1. Juli (Phase 4) gelten und wie folgt ausssehen:

- Die Kontaktblase wird von zehn Personen pro Woche auf 15 erweitert.

- Wellnesscenter, Theater, Kasinos, Freizeitparks, Indoor-Spielplätze, Festsäle und Schwimmbäder dürfen unter besonderen Sicherheitsregeln öffnen. Innen gilt für Juli eine maximale Anzahl von 200 Personen (außen 400). Wenn die Situation es erlaubt, sollen diese Zahlen im August auf 400 bzw. 800 erweitert werden. Wohlgemerkt: Diese Regel gilt nicht für private Feiern wie Hochzeiten oder Beerdigungen.

- Nachtclubs und Massenevents dürfen noch nicht öffnen bzw. veranstaltet werden.

- Ab dem 1. Juli darf man wieder mit Personen aus seiner Kontaktblase einkaufen gehen - unter Berücksichtung des Mindestabstands.

- Eine Maskenpflicht in Geschäften wird nicht eingeführt.

- Es gibt keine Maximalzahl von Ständen auf Märkten mehr.

- Der Nationalfeiertag am 21. Juli wird nicht wie üblich, sondern mit einem (virtuellen) Alternativprogramm gefeiert. Unter anderem soll den Opfern der Coronakrise gedacht und den „Helden der Krise“ gedankt werden.

- Später am Tag soll bekanntgeben werden, wie es mit dem Unterricht in unserem Land ab September weiter gehen soll. (mv)

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