Deutsche Polizei nimmt zwei aus Belgien kommende Schleuser fest

<p>Deutsche Polizei nimmt zwei aus Belgien kommende Schleuser fest</p>
Illustrationsfoto: dpa

Am Montagmorgen ging nach erfolgter Einreise aus Belgien ein 21-jähriger Schleuser den Beamten auf der BAB 44, Rastplatz Königsberg (Aachen), ins Fahndungsnetz. Der Mann hatte in seinem Fahrzeug zwei Personen befördert, die sich nicht ordnungsgemäß ausweisen konnten. Einer war auch im Besitz einer Kopie eines serbischen Ausweises. Der Fahrer gab an, dass er seinen Ausweis in Belgien vergessen hätte und nicht in Besitz eines Führerscheins sei. Bei der Überprüfung des Fahrzeuges stellten die Beamten dann fest, dass das angebrachte Kennzeichen nicht zu seinem Pkw gehört. Dieses Kennzeichen war in Belgien als gestohlen gemeldet und europaweit zur Sachfahndung ausgeschrieben. Die beiden unerlaubt eingereisten Personen wurden wegen der ausländerrechtlichen Verstöße beanzeigt. Gegen den Schleuser wurden die Ermittlungen wegen verkehrsrechtlicher Verstöße und Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz aufgenommen. Alle Personen erhielten nach Abschluss aller Maßnahmen die Aufforderung, wieder nach Belgien auszureisen. Diese Ausreisen wurden durch die Beamten der Bundespolizei überwacht.

In den Nachmittagsstunden wurde ein 38-jähriger Türke mit seinem Fahrzeug auf der BAB 44 (Rastplatz Königsberg) angehalten. Er hatte zwei Personen verholfen, nach Deutschland einzureisen, obwohl sie kein gültiges Visum hatten. Die Personen wurden aufgefordert, die Bundesrepublik umgehend wieder zu verlassen. Zur Sicherung des Strafverfahrens erhoben die Beamten eine Sicherheitsleistung, hieß es. (red)

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