Als der Abgeordnete der Opposition, François Desquesnes (cdH), Jeholet während der Plenarsitzung des Parlaments der Föderation dazu befragte, erinnerte der MR-Politiker daran, dass der Nationale Sicherheitsrat die Zahl 50 auf der Grundlage der Empfehlungen der zuständigen Gesundheitsexperten (GEES) festgelegt worden sei.
Für viele Eltern von Kindern und Animatoren bedeutete die Festlegung einer solchen Obergrenze, dass sie die geplanten Lager aufteilen oder einige Teilnehmer ausschließen müssen, da viele Jugendgruppen mehr als 50 Mitglieder haben.
In seiner Frage sagte Desquesnes, er könne diese Zahl nicht nachvollziehen, wenn gleichzeitig 100 Personen für Hochzeiten oder Beerdigungen und sogar 200 Personen für bestimmte kulturelle oder sportliche Aktivitäten zugelassen seien.
Für Jeholet sei das kein passender Vergleich. Während Beerdigungen, Hochzeiten und andere kulturelle oder sportliche Aktivitäten einmalige Ereignisse seien, dauern Jugendlager hingegen mehrere Tage. Das Gemeinschaftsleben mache es den Kindern und Jugendlichen unmöglich, sich voneinander zu distanzieren, sagte der Ministerpräsident: „Wir sind noch nicht wieder im normalen Leben angekommen. Das Virus ist immer noch vorhanden.“ (belga)

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