Insgesamt zogen sich im vergangenen Jahr 2.457 Menschen eine Lebensmittelvergiftung zu, 28 mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Zum Vergleich: Im Jahr 2018 wurden „nur“ 397 Ursachenherde festgestellt, was einem Anstieg um 44 Prozent entspricht.
Auf Ebene der Patienten ist der Anstieg mit elf Prozent etwas weniger signifikant. Dies bedeutet, dass 2019 pro Ausbruch weniger Menschen erkrankten.
In den meisten Fällen waren Salmonellen der Auslöser für einen Ausbruch (216 Kranke). In einer Hotelfachschule in Brügge erkrankten Anfang September 203 Menschen an Gastroenteritis.
Laut Sciensano war das Norovirus der am zweithäufigsten auftretende Erreger, der lebensmittelbedingte Infektionen verursachte, gefolgt von den Bakterien Clostridium perfringens, Listeria monocytogenes, Campylobacter und Bacillus cereus.
In 76,5 Prozent der Fälle konnten Restaurants (70,4 Prozent) und Fastfood- oder Take-away-Ketten (6,1 %) als Ursachenherd ausgemacht werden. (belga)

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