Alljährlich sind zahlreiche Teilnehmer und Besucher aus unserer Gegend bei diesem populären Event mit von der Partie. Aber auch die traditionsreichen Demofahrten für historische Fahrzeuge in den anspruchsvollen Serpentinen auf der kurvenreichen Nationalstraße von Malmedy das Hohe Venn hinauf in Richtung Eupen, die am 13. September terminiert sind, fallen der Coronakrise zum Opfer. „Angesichts der Auswirkungen der Pandemie sehen wir uns veranlasst, unser Event frühzeitig abzusagen“, erläutert Organisationsleiter Alain Solheid die Entscheidung: „Wir möchten uns nicht unnötig in Unkosten stürzen.“
Nun, laut aktuellem Stand des Nationalen Sicherheitsrates (NSR) gilt das Verbot für Großveranstaltungen in Belgien zwar vorerst nur bis zum 31. August, doch wie die Regelung in der Folge ab dem Monat September aussehen wird, ist ungewiss. „Niemand kann uns zum jetzigen Zeitpunkt zusichern, dass wir unsere Veranstaltung nach gewohnter Manier, sprich mit Publikum, durchführen können“, bedauert Alain Solheid: „Das Risiko, dass wir eventuell keine Zuschauer empfangen können, wollen wir nicht eingehen. Wir brauchen unsere treuen Fans und unsere angestammten Sponsorpartner.“
Aber auch ein praktisches Problem macht der ausrichtenden Vereinigung MHTM eigenen Angaben zufolge Sorgen: „Die Strecke ist zwar jedes Jahr dieselbe. Aber sie muss 2020 bis zum 13. Juni offiziell homologiert sein. Doch die zuständigen Leute beim wallonischen Automobilsportverband ASAF sehen sich derzeit nicht in der Lage, diese Prozedur durchzuführen.“
Alain Solheid blickt allerdings bereits zuversichtlich in die Zukunft: „Mit Sicherheit wird es Anfang September 2021 wieder das Bergrennen von Trôs Marets geben.“ (hs)

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