Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass gerade die frühkindliche Förderung bzw. frühkindliche Bildung elementar für die spätere Entwicklung der Kinder ist. „Der Kindergarten wird als Bildungsort dringend benötigt, vor allem wenn die Kinder aus bildungsbenachteiligten Haushalten stammen“, so Kraft in einer Pressemitteilung.
Die Förderung der Kinder durch die ausgebildeten Kindergärtnerinnen und Kindergärtner und der Kontakt zu Gleichaltrigen gehöre nicht nur laut PISA-Studie zu den unersetzbaren Förderbausteinen im Leben eines Kindes. „Hinzu kommt auch, dass das Ende des dritten Kindergartenjahres und der damit verbundene Übergang in die Schule, einen wichtigen emotionalen Abschluss im Leben eines Kindes darstellt“, erklärt Colin Kraft und fordert, in einem ersten Schritt den Fokus auf diesen Jahrgang zu legen. Eine Öffnung der Kindergärten sollte seiner Meinung nach sofort und schrittweise erfolgen, wie es manche Regionen in Europa bereits vorgemacht haben.
„Wenn in ganz Belgien wieder die Geschäfte, Schulen und Frisöre öffnen, dann muss es doch auch möglich sein, die Frühförderung für die Kleinsten wieder zu gewährleisten. Zumal in der aktuellen Situation auch die Tagesmütter ebenso Kinder empfangen dürfen“, so Kraft.
„Falls die Kindergärten bis zum 30. Juni nicht wieder öffnen, wären die kleinen Kinder bei Wiederbeginn des Schuljahres im kommenden September beinahe ein halbes Jahr ohne professionelle Regelförderung, so Kraft. (red)
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Wie kann man das unterstützen? Ich denke da wären so einige dabei!
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