Die Infektionskliniken seien nicht evakuiert, aber sehr genau geprüft worden, hieß es. Auch die Mitarbeiter des Moskauer Flughafens Domodedowo im Süden der Millionenmetropole hätten Bombendrohungen erhalten; am Freitag waren sechs Flugzeuge aus demselben Grund betroffen.
Die Welle der Bombendrohungen erschüttert das Land seit mehr als einem Jahr; bislang wurden jedoch keine Sprengsätze gefunden. Zehntausende Menschen werden aber regelmäßig in Sicherheit gebracht. Noch immer ist nicht bekannt, wer hinter den anonymen Mitteilungen steckt, die meistens per E-Mail eingehen. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB ließ bereits rund ein Dutzend ausländische Internetdienste sperren. Es wird vermutet, dass die Drohungen über deren Konten verschickt wurden. (dpa)

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