Der NSR, dem alle Regierungen des Landes sowie Experten angehören, hat unter anderem mitgeteilt, dass Berufe, die physische Kontakte voraussetzen (wie Friseure, Hand- und Fußpfleger), ab Montag, 18. Mai wieder ihre Arbeit aufnehmen können – zumindest unter bestimmten Bedingungen wie beispielsweise das Tragen von Mund-Nasen-Masken.
Ab dem 18. Mai darf auch in Bibliotheken und Museen sowie in Tierparks der Betrieb wieder aufgenommen werden. Eintrittskarten müssen aber per Internet oder Telefon verkauft werden, die Einrichtungen müssen Schlangen vermeiden.
Gute Nachrichten gab es indes auch für Markthändler: Wie Premierministerin Sophie Wilmès (MR) in Brüssel auf der Pressekonferenz mitteilte, dürfen ab dem 18. Mai wieder Wochenmärkte stattfinden – allerdings dürfen pro Markt nicht mehr als 50 Händler ihre Stände aufbauen.
Ab dem kommenden Montag sind auch wieder Sporttrainings von maximal 20 Personen im Freien erlaubt – unter der Bedingung, dass es von einem Trainer geleitet wird und dass die Sicherheitsabstände eingehalten werden.
Was das Bildungswesen betrifft, dürfen ab dem 18. Mai die Primar- und Sekundarschulen peu á peu wieder belebt werden. Aber auch hierbei gilt: Die Sicherheitsvorkehrungen müssen eingehalten werden. In der DG werden zunächst die Abschlussjahrgänge zurück in die Schulen kommen: 6. Primarschuljahr, 6. und 7. Sekundarschuljahr und alle Jahrgänge, in denen ein Befähigungsnachweis verliehen wird. Ab dem 25. Mai könnte, wenn die Bedingungen erfüllt sind, die zweite Phase in Kraft treten. Dann soll die Rückkehr des 1. Primarschuljahres und des 2. Sekundarschuljahres erfolgen. Kindergärten bleiben vorerst geschlossen.
In Sachen Hochzeiten gab der NSR bekannt, dass ab Montag, 18. Mai, bei Hochzeiten und Beerdigungen wieder mehr Personen zugelassen sind. Konkret dürfen bis zu 30 Menschen an der jeweiligen Feier unter Einhaltung der Sicherheitsabstände teilnehmen. Eine kleine Zusammenkunft, also ein „Empfang“ oder ein „Totenkaffee“, im Anschluss an die Zeremonie sind derweil nicht gestattet.
Das Gremium um Premierministerin Sophie Wilmès teilte am Mittwoch in der Hauptstadt außerdem mit, dass bis 30. Juni keine Veranstaltungen über die Bühne gehen werden.
Was die nächsten Lockerungen angeht, muss sich die Bevölkerung bis zum 8. Juni gedulden. Denn bis dahin werden keine weiteren Maßnahmen gelockert, gab Sophie Wilmès zu verstehen. Soll heißen: Restaurants und Cafés bleiben mindestens bis zu diesem Stichtag vorerst dicht. Auch Tagesausflüge sind bis dahin untersagt. (red)
Mehr zu dem Thema später.

Kommentare
Die Grenzen zu unseren Nachbarn, die nie von den Nachbarn geschlossen wurden, bleiben von belgischer Seite weiter geschlossen.
Wenn man dann noch sieht wie die Absperrgitter jetzt mit Ketten und Schlössern gesichert wurden muss man sich wirklich fragen wie man dagegen vorgeht.
Jetzt ist es wirklich ein Einsperren!
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1 Comment
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