„Es wäre unverantwortlich und auch inakzeptabel, solche Projekte zu beschließen, ohne dass wir wissen, welche langfristigen Auswirkungen es auf die Gesundheit unserer Bürger, vor allem auf unser Grundwasser, hat“, sagte die Grünen-Politikerin.
Die belgische Behörde für Atommüll (Ondraf) hatte am 15. April eine öffentliche Konsultation über die unterirdische Endlagerung von nuklearen Abfällen veröffentlicht. Demnach kann die Öffentlichkeit noch bis zum 13. Juni Einwände gegen die Endlagerung erheben. Die genauen möglichen Standorte wurden nicht mitgeteilt.
Nach Angaben von Dieschbourg geht es um sieben Standorte zwischen Namur, Dinant und Stavelot. „Das ist direkt vor unserer Haustür“, sagte die Ministerin. Einige der geologischen Schichten, die von belgischen Experten als tauglich für ein Endlager bezeichnet wurden, reichten bis nach Luxemburg hinein: „Dann haben wir für Jahrhunderte ein Problem mit unserer Trinkwasserversorgung.“ Luxemburg suche auch den Kontakt zu Deutschland: „Die Deutschen sehen sich diese belgischen Pläne auch gerade an.“ (dpa)
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