Unternehmen streichen unrechtmäßig staatliche Hilfsgelder ein

<p>Unternehmen streichen unrechtmäßig staatliche Hilfsgelder ein</p>
Illustrationsfoto: dpa

„Wir wissen aus unseren Daten, dass es Missbrauch mit föderalen und flämischen Hilfsgeldern gibt“, bestätigte Eric Van den Broele vom Wirtschaftsinformationsexperten Graydon: „Ein Hilfsantrag wird zum Beispiel von Briefkastenfirmen eingereicht, die andere kriminelle Aktivitäten verbergen sollen, oder von Geisterfirmen, die keine wirtschaftliche Aktivität haben.“

Einige Betrugsarten seien indes komplizierter aufzudecken, wie z. B. Freiberufler, die erklärten, dass sie ihr Unternehmen schließen mussten, obschon es weiterläuft. Es stellt sich laut der Zeitung „De Tijd“ auch die Frage, ob der Staat in der Lage ist, diese missbräuchlich verwendeten Beihilfen zurückzufordern.

Die Föderalregierung hat bisher über 400.000 Selbständige, die eine Überbrückungsfinanzierung beantragt hatten, entschädigt. Die Sozialversicherungen, die diese Entschädigungen auszahlen, geben an, dass sie nicht über die personellen und materiellen Mittel verfügen, um die Anträge eingehend und umfassend zu prüfen. (belga)

Kommentare

  • ... immer dasselbe, Betrüger sind nun mal da um sich an den Geldern andere zu bereichern.. aber bitte das ist ja nicht das erste Mal.. warum wird da nicht Vorsorge getroffen...und im nachhiein wird dann gejammert das man noch nicht mal diese Gelder zurück fordern kann... das war dann wieder das nächtse Armutszeugnis in Belgien....

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