Wie die föderale Polizei auf ihrer Webseite meldet, ereignete sich der Vorfall im Zuge eines Kontrollpunktwechsels während einer Covid-19-Mission nahe der deutschen Grenze. Demnach reagierten die beiden Inspektoren Cédric Clooth und Maxime Meyer goldrichtig, als ihnen ein Zivilist mit wilden Gesten zu verstehen gab, dass eine am Boden liegende Person so eben einen Herzinfarkt erlitten hatte. „Mein Kollege und ich sahen nach, ob das Opfer, ein 68-jähriger Mann, noch atmete. Wir hielten uns so weit wie möglich an die Sicherheitsmaßnahmen: Wir benutzten die FPP1-Masken und Operationshandschuhe, die sich in unserem Fahrzeug befanden, und verzichteten auf eine Mund-zu-Mund-Wiederbelebung, um das Risiko einer Verbreitung des Coronavirus zu verringern“, zitierte die Polizei-Webseite Inspektor Cédric Clooth. Die Inspektoren wechselten sich bei der Anwendung der Wiederbelebungstechniken ab und versuchten, die Person in die stabile Seitenlage zu bringen. Die Rettungsdienste wurden sofort benachrichtigt, und der erste Krankenwagen traf schnell ein. Der Notarzt bat darum, einen medizinischen Hubschrauber zu schicken, um das Opfer zum Lütticher Universitätskrankenhaus (CHU) zu bringen. Der Mann ist laut Polizeiinformationen mittlerweile außer Lebensgefahr.
Die beiden Polizisten konnten sich somit als Lebensretter auszeichnen. Bei ihnen bleibt der Vorfall als außergewöhnliche Intervention haften. „Wir haben uns der Polizei angeschlossen, um Menschen zu helfen. Das ist es, was wir hier getan haben. Wir haben Hilfe angeboten in der Hoffnung, jemandem das Leben zu retten“, so Cédric Clooth. (red)

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