Seit dem 18. März gelten in Belgien verschärfte Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Ausgangssperre gilt vorerst bis zum 19. April, könnte jedoch bis zum 3. Mai verlängert werden, was als sehr wahrscheinlich gilt.
Die Expertengruppe zur Ausstiegsstrategie hat der Regierung am Dienstag einen ersten Bericht vorgelegt. Dieses Dokument wird als Grundlage für die Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates dienen.
Die Zahl der Todesfälle ist in Belgien nach wie vor hoch (mehr als 300 pro Tag), insbesondere in Alten- und Pflegeheimen. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen geht seit Beginn des Monats zurück, bleibt aber mit 5.500 hospitalisierten Patienten hoch. Darüber hinaus gab es in den letzten Tagen immer mehr Verstöße gegen die geltenden Beschränkungsmaßnahmen.
Derweil sei es nicht notwendig, die Maßnahmen zu verschärfen, aber es sei notwendig, diese weiterhin strikt anzuwenden, so die Experten. Heute soll außerdem entschieden werden, was mit den Sommerfestivals geschieht und ob und wann die Schulen wieder geöffnet werden. (belga)

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