In vielen Geschäften kann man derzeit nicht mehr mit Bargeld bezahlen. Die Einzelhändler wollen auf diese Weise versuchen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Es sollte so wenig wie möglich berührt werden, aber wer mit Plastikgeld bezahlt, muss im Prinzip das Terminal berühren, um seinen Code einzugeben. Kontaktloses Bezahlen wäre also noch sicherer, aber bis dato war dies nur für einen Betrag von bis zu 25 Euro möglich. Fortan beträgt das Limit 50 Euro.
Das Limit für aufeinanderfolgende kleine Transaktionen ohne PIN-Code wird gleichzeitig von 50 auf 100 Euro angehoben. „So kann der Verbraucher zum Beispiel drei Mal 30 Euro kontaktlos bezahlen. Mit einer vierten Zahlung von 30 Euro überschreiten Sie die Grenze von 100 Euro und müssen immer noch Ihren Code eingeben“, teilt der Bankenverband Febelfin mit. „Der erhöhte Grenzbetrag wird so lange bestehen bleiben, wie die Corona-Schutzmaßnahmen gelten. Danach wird die Situation erneut geprüft.“ Mit 50 Euro kommt man natürlich nicht immer sehr weit. „Die Obergrenze von 50 Euro pro Transaktion ist in der europäischen Gesetzgebung festgelegt. Das ist überall so in Europa“, heißt es bei Febelfin.
Betrüger werden versuchen, diese Anpassung der Terminals in den Geschäften zu nutzen. Sie werden den Karteninhabern zum Beispiel vorgaukeln, dass sie sich an ihre Bank wenden sollen, um ihre Karte anpassen zu lassen. Aber das ist nicht erforderlich, die Anpassung ist automatisch. (vrt)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren