Ende 2019 gab der Vorstand der SNCB bereits grünes Licht für den Beförderungsplan. Dieser sah eine Erweiterung des Angebots um fünf Prozent vor. Die Regierung Wilmès gab jetzt ihren Segen. Laut Bellot wird die Bahn „in den kommenden Jahren schrittweise 25 neue Projekte einführen". Er sagte aber nicht, um welche Projekte es sich handelt.
„Ich denke, dass wir heute alle in den Tag leben und realistisch sein müssen“, reagierte Sophie Dutordoir im VRT-Fernsehen. Sie verweist auf die Auswirkungen der Coronakrise, die dafür sorgt, dass die SNCB nur noch 90.000 statt 900.000 Passagiere pro Tag befördert. „Wir werden all dies bewerten gemäß dem, wie dieses Land aussieht: Wer zur Arbeit gehen darf, wer arbeiten gehen kann und wie die Situation im Dezember 2020 sein wird.
„Auf jeden Fall bleibt es unser Bestreben, mit dem Bahnverkehr weiterhin eine sehr wichtige Rolle zu spielen, sowohl für das wirtschaftliche als auch für das soziale Belgien. Doch vorerst blickt die Bahnchefin nicht allzu weit in die Zukunft. „Wir werden auf jedes Szenario vorbereitet sein, aber alles hängt von der Situation ab, in der sich das Land zu diesem Zeitpunkt befindet. Sie will den Beförerungsplan vorerst nicht revidieren. (vrt)

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