Wegen des Coronavirus: Belgiens Universitäten setzen auf Online-Prüfungen

<p>Ein Blick auf die Freie Universität Brüssel (ULB)</p>
Ein Blick auf die Freie Universität Brüssel (ULB) | Foto: belga

Sowohl in Brüssel als auch in Lüttich werden nach Angaben der jeweiligen Verantwortlichen keine Prüfungen physischer Präsenz abgehalten. Das betreffe alle Fakultäten und alle Studiengänge.

Aufgrund der Infektionsgefahr mache es aktuell keinen Sinn, Prüfungen von Angesicht zu Angesicht zu planen, gab Pierre Wolper, seines Zeichens Rektor der ULiège, zu verstehen.

Was das Abfragen des Wissens seiner rund 23.000 Studierenden betreffe, werde das gesamte Szenario online abgewickelt. Neben mündlicher Videoprüfungen kämen an der ULiège auch schriftliche Hausarbeiten zum Einsatz.

Die Prüfungsperiode werde übrigens nicht angepasst, sondern soll wie geplant vom 11. bis zum 30. Juni stattfinden. Für die praktische Durchführung der Klausuren würden die Lütticher Professoren den Studenten in der ersten Woche der Prüfungsphase mit Rat und Tat zur Seite stehen.

In der Hauptstadt halten sich die Verantwortlichen derweil noch bedeckt, was die Durchführung der Online-Prüfungen angeht. Spätestens am 27. April sollen aber die genauen Prüfungsbestimmungen für die knapp 32.000 ULB-Studierenden bekannt gegeben werden.

Die Universität Hasselt (UHasselt) hat bereits in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass dort die Prüfungen aus der Distanz, also über den elektronischen Weg, stattfinden würden. (belga)

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