Sozialminister Antonios Antoniadis (SP) verwies in Bezug auf die barrierefreie Kommunikation auf verschiedene Printprodukte, die die DG erstellt und verschickt habe. Zurzeit werde noch an einer Übersetzung in Leichter Sprache eines in alle Haushalte verteilten Flyers gearbeitet. „Diese Übersetzung liegt inzwischen vor und wird derzeit noch gelayoutet. Anschließend wird sie digital zur Verfügung stehen“, erklärte der Minister. Die Vereinigung der Hörgeschädigten Ostbelgiens, die auch von der Dienststelle für Selbstbestimmtes Leben über ein Abkommen bezuschusst werde und folglich auch einen entsprechenden Auftrag habe, themenbezogene Veröffentlichungen zu erstellen, habe bereits im letzten Monat eine eigene Veröffentlichung zu Corona und den Handlungsempfehlungen in Leichter Sprache erstellt und auch einige frei zugängliche Gebärdensprachvideos zum Thema in den sozialen Medien geteilt.
Auf der offiziellen Website www.info-coronavirus.be seien zudem Videos in flämischer und französischer Gebärdensprache veröffentlicht, fügte der Sozialminister hinzu. Auf der Website des Robert-Koch-Instituts, auf die ja auch die Webseite ostbelgienlive.be verweise, ständen ebenfalls eine Fassung in Leichter Sprache und eine Fassung in deutscher Gebärdensprache zur Verfügung. Dennoch möchte der Minister auf föderaler Ebene intervenieren, sodass gleichzeitig mit den flämischen und frankophonen Fassungen auch eine Fassung in deutscher Gebärdensprache produziert wird. Derweil seien die Ansprachen der Premierministerin zur Coronakrise in Deutsch untertitelt. „Auch die Videos, die in meinem Auftrag erstellt wurden, waren untertitelt“, so Minister Antoniadis. BRF-beiträge sollen ebenfalls mit deutschen Untertiteln laufen.
Die Vereinigung der Hörgeschädigten Ostbelgiens wies inzwischen auf entsprechende Infos im Internet hin. Zum Beispiel zúr Gebärdensprache: https://www.info-coronavirus.be/de/videos. (sc)

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