Normalerweise geben 18 Prozent der Bevölkerung an, sich in einer Situation psychischen Unwohlseins zu befinden. Mittlerweile haben sich diese Zahlen fast verdreifacht – mehr als jeder zweite Belgier, 52 Prozent, ist betroffen. Darüber hinaus explodiert die Zahl förmlich bei Menschen, die einen Krankheitsverlauf aus direkter Nähe erleben müssen: 67 Prozent klagen über eine hohe psychische Belastung, wenn ein naher Verwandter betroffen ist. Bei Infizierten bzw. an Covid-19 erkrankten Personen steigt die Zahl auf 73 Prozent.
Die statistische Erhebung zeige bereits jetzt deutlich, dass „die Zeit der Einschränkung sozialer Aktivitäten eine bedeutende Angst erzeugende Wirkung hat“, erklärt Vincent Lorant, Leiter des Instituts für Gesundheits- und Gesellschaftsforschung an der KUL. (belga)

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