Nach Angaben des Naturkundemuseums der Universitätsstadt im äußersten Süden der Niederlande wirft dieser „Wunderschädel“, der in alten Schichten des Petersbergs gefunden wurde, ein neues Licht auf die frühesten Stadien der Evolution der modernen Vögel. Es ist auch „das älteste Fossil eines modernen Vogels“, das je gefunden wurde.
Erst letztes Jahr ergab ein CT-Scan an der Universität Cambridge, dass es sich um eine noch unbeschriebene Art handelt: den Asteriornis Maastrichtensis. Die wissenschaftliche Zeitschrift „Nature“ hat jetzt einen Artikel veröffentlicht. Laut dem Paläontologen John Jagt vom Museum in Maastricht ist der zerbrechliche Schädel eine „Weltnachricht“. „Damals gab es auch fischfressende Vögel mit Zähnen. Diese wurden im Sint Pietersberg in Maastricht in der gleichen Schicht entdeckt, in der auch dieser Schädel gefunden wurde. Die gezahnten Vögel waren eine Art fliegende Minidinos“, sagt Jagt: „Aber diese gezahnten Fischfresser haben den Meteoriteneinschlag vor 66 Millionen Jahren nicht überlebt. Die Zahnlosen taten es, und sie konnten sich ausbreiten.“
Damals wog der Vogel 390 Gramm und hielt sich an der Küste des subtropischen Meeres auf. Dort wo heute Maastricht liegt. (belga/mv)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren