In der „DGMensa“ ohne Bargeld zahlen

<p>Gregor Freches</p>
Gregor Freches | Foto: David Hagemann

Mollers erinnert an bestehende Dekrete, wonach Schulen finanzielle Mittel erhalten, um gewisse Dinge gewährleisten zu können. „Ziel dieser Dekrete war es, die Schulkosten der Eltern auf ein Minimum zu reduzieren. Die Senkung der Kosten, die durch die Eltern zu tragen sind, hat ebenfalls zu einem Rückgang des Umgangs mit Bargeld in den Schulen geführt“, so der Minister. Ob Schulen in der DG eine bargeldlose Zahlungsweise anstreben oder diese bereits teilweise eingeführt hätten, sei aber nicht bekannt. Angestrebt werde, dass die Mahlzeiten, die die Schüler in der zentralen „DGMensa“ zu sich nehmen können, in einigen Jahren bargeldlos bezahlt werden könnten. Eine Umstellung auf ein bargeldloses System sei jedoch kostspielig, da alle Schüler und Lehrer mit einer Magnetstreifenkarte oder Ähnlichem ausgestattet werden müssten. Eine App, in der das Guthaben angezeigt wird und abgebucht werden kann, stelle keine geeignete Lösung dar, da dies voraussetzt, dass alle Schüler und Lehrer über ein funktionierendes Smartphone verfügen und dass sie in der Schule einen Internetzugang haben. „Ein Kartensystem ist daher vorzuziehen“, resümiert der Minister.

Erforderlich wäre auch ein verlässliches Onlinesystem, über das diese Karten aufgeladen werden können. Damit nach der Umstellung auf ein Magnetstreifenkartensystem weiterhin Alternativen bleiben, müssten bestenfalls Automaten in den Schulen verfügbar sein, an denen die Karten mit Bargeld oder einer Bankkarte aufgeladen werden könnten. (sc)

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