Pascal Arimont: „Stammzellenspenden grenzüberschreitend vereinfachen“

<p>Pascal Arimont</p>
Pascal Arimont | Archivfoto: David Hagemann

„In den Mitgliedstaaten der EU gibt es vielfach verschiedene Register, in die sich ein potentieller Stammzellenspender eintragen lassen kann, um krebskranken Menschen eine Heilungschance zu eröffnen. Zwar spielt es keine Rolle, in welchem Land man für die Stammzellenspende registriert wird, da im Falle einer Anfrage für einen passenden Spender weltweit nachgesehen wird. Allerdings unterscheiden sich die Voraussetzungen für die Eintragung in die jeweiligen Register“, erklärt Arimont zum Hintergrund.

In seinem Schreiben an die Kommissarin möchte Arimont daher wissen, ob eine Harmonisierung der jeweiligen Altersgrenze für alle Register innerhalb der EU sinnvoll wäre, um die potentiellen Spender in allen Mitgliedstaaten gleich zu behandeln. Zudem fordert Arimont, dass sich potentielle Spender aus einem Mitgliedstaat generell auch in einem anderen Mitgliedstaat freiwillig registrieren lassen können, u.a. um zu erreichen, dass sich Menschen dort als Spender eintragen lassen können, wenn ihnen dies im eigenen Land aufgrund der dort geltenden niedrigeren Altersgrenze verwehrt wird.

„Die EU-Kommission hat Anfang des Monats ihren Aktionsplan zur Krebsbekämpfung lanciert. In diesem Rahmen sollte sie der Frage nachgehen, wie vermieden werden kann, dass mögliche Spender ausgeschlossen werden - beispielsweise durch das Verbot einer Eintragung in ein Register im benachbarten Mitgliedstaat“, so Arimont abschließend. (red)

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