Ein schönes Foto zeigt die Finalisten des diesjährigen Rednerwettstreits Rhetorika. Bestimmt ist es vielen Lesern aufgefallen, sieben junge Damen und - uff - doch noch ein Vertreter des „starken Geschlechts“. Die Frage sollte erlaubt sein: Gallopieren die Mädchen bzw. die Frauen den Jungen bzw. uns Männern intellektuell davon, und wenn es so wäre, was könnten dafür die Gründe sein?
Die Wissenschaftler sagen uns, dass im Kleinkindalter, durch genetische und hormonelle Unterschiede, die Mädchen den Jungen emotional und intellektuell voraus sind, und dass sich diese Unterschiede erst im Pubertätsalter ausgleichen. Sollten sich deshalb die Macher im Unterrichtswesen nicht fragen, ob es so richtig war und ist, Jungen und Mädchen ab Grundschulalter, in allen Fächern, im gleichen Klassenraum, über den gleichen Kamm zu scheren?
Es ist nicht hinnehmbar, dass Frauen für die gleiche Tätigkeit und Leistung weniger Lohn/Gehalt bzw. weniger Anerkennung erhalten. Ecolo erwähnt auch zu recht in ihrem Beitrag „die freie Arbeit von Frauen“. Dazu gehört natürlich zu allererst das „Kinder gebären“ und die Betreuung nach der Geburt. Es wäre deshalb gut, wenn Ecolo und alle DG-Parteien sich für einen vollen Lohnersatz, inklusive Renteneinzahlungen, für Mütter einsetzen würden, die ihr Kind bis zum Kindergarteneintritt betreuen möchten. Für eine optimale geistige und emotionale Entwicklung, das betont die Wissenschaft, ist eine feste Mutter-Kind Bindung bzw. Tagesmutter-Kind-Bindung während der ersten Lebensjahre von sehr großer Bedeutung.
Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren