Das Referendum sollte am 29. März stattfinden, dabei geht es um die Reduzierung der Zahl der Parlamentarier. Einen neuen Termin nannte Regierungschef Giuseppe Conte am Donnerstag nicht.
Derweil will Rom die Mittel für ein geplantes Maßnahmenpaket zur Milderung der wirtschaftlichen Auswirkungen auf 7,5 Milliarden Euro verdoppeln. Das Geld soll den nationalen Gesundheitsdienst, die Polizei und den Zivilschutz unterstützen, sagte Finanzminister Roberto Gualtieri. Auch Hilfen für Unternehmen und Arbeitnehmer sollen darin enthalten sein. „Das Ziel ist, dass niemand seinen Job wegen des Coronavirus verliert“, sagte Gualtieri.
Italien – das sehr hoch verschuldet ist – will die Maßnahmen durch ein höheres Defizit finanzieren und dringt daher bei der EU auf mehr Flexibilität bei der Auslegung der Haushaltsregeln.
Italien ist das Land in Europa mit den meisten bestätigten Infektionen mit der Lungenkrankheit Covid-19. Mittlerweile sind es mehr als 3.000 Fälle, mehr als 148 Menschen starben bisher. (dpa)

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