Nachdem ein Patient aus Brüssel Symptome der Erkrankung zeigte und zu Hause unter Quarantäne gestellt wurde, erklärte De Block am Montag, dass im Laufe des Wochenendes sechs weitere nachgewiesene Fälle hinzugekommen sind. Zusammengezählt mit der Person, die vor einigen Wochen nach ihrer Rückkehr aus Wuhan positiv getestet wurde und mittlerweile geheilt nach Hause zurückkehrt ist, gibt es mittlerweile acht nachgewiesene Fälle in Belgien.
Derweil kritisierte Gesundheitsministerin Maggie De Block (Open VLD) am Montagmorgen im frankofonen Rundfunk eine Maßnahme des Bürgermeisters der Brüsseler Gemeinde Woluwe-Saint-Lambert, Olivier Maingain (Défi), der Kinderkrippen und Schulen für Kinder, die aus einem Risikogebiet zurückkehren, verbieten wollte. De Block: „Das sind unverhältnismäßige Maßnahmen. Es handelt sich um Initiativen, die erst in der akuten Phase 3 ergriffen werden sollten. Wir stehen erst am Anfang von Phase 2. Das bedeutet, dass das Virus in unserem Haus ist, und wir müssen alles tun, um eine zu starke Verbreitung zu verhindern.“ Maßnahmen, wie sie in Woluwe ergriffen wurden, seien „nutzlos“, erklärte die Medizinerin. (belga/mv)
Menschen, die glauben, dass sie möglicherweise infiziert sind, werden gebeten, ihren Hausarzt telefonisch zu kontaktieren, bevor sie sich in ein Wartezimmer oder Krankenhaus begeben. Damit soll verhindert werden, dass sich auch andere Menschen infizieren.

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren