Bereits in der Qualifikation hatte der spätere Sieger dieses fünften Laufs der Formel-E-Saison 2019-20 mit der Pole Position im DS-Techeetah seine Duftnoten gesetzt. Im Rennen auf dem Kurs in Marrakesch hatte er nach 34 Runden einen deutlichen Vorsprung von 11,4 Sekunden auf Maximilian Günther herausgefahren. Der BMW-Fahrer konnte in einer spannenden Schlussphase einen Doppelerfolg der beiden DS-Piloten Antonio Felix da Costa und Jean-Eric Vergne verhindern. Erst in der vorletzten Kurve stieß er mit einem gelungenen Angriff auf Platz zwei vor.
Der französische Titelverteidiger Jean-Eric Vergne, der gesundheitlich angeschlagen ins Wochenende gegangen war und deshalb sogar ins Krankenhaus hatte eingeliefert werden müssen, kam im zweiten DS-Teechetah nach einer rasanten Aufholjagd schließlich noch als Dritter ins Ziel, denkbar knapp von Maximilian Günther geschlagen.
In der Gesamtwertung übernimmt Antonio Felix da Costa vor dem nächsten Lauf, der am 4. April in Rom terminiert ist, die Führung. Er freute sich über den Triumph: „Wir hatten uns sehr gut auf die Aufgabe in Marrakesch vorbereitet.“
Die beiden belgischen Vertreter im Formel-E-Feld platzierten sich nach bescheidenen Vorstellungen außerhalb der Punkteränge. Jerôme D’Ambrosio (Mahindra) landete auf Position 13. Für Stoffel Vandoorne (Mercedes) reichte es nur zum enttäuschenden 15. Rang. Er schlussfolgerte: „Wir haben mit dem Auto alles Mögliche ausprobiert, es aber nicht geschafft, mehr aus ihm herauszuholen. Jetzt müssen wir herausfinden, woran es gelegen hat.“ Nach einem starken Saisonauftakt und der zwischenzeitlichen Führung im Gesamtklassement rutschte Mercedes-Werksfahrer Stoffel Vandoorne in der Punktetabelle nunmehr auf den sechsten Rang ab. (hs)
BT: Foto: Photo News

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Gibt es noch blaue Matra in der Formel?
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