Kaufen und tauschen beim Eifeler Saatgutfestival

<p>Blumen, Kräuter, Bienen – das Ende der kalten Jahreszeit rückt näher und das Interesse für die blühende Natur kehrt zurück.</p>
Blumen, Kräuter, Bienen – das Ende der kalten Jahreszeit rückt näher und das Interesse für die blühende Natur kehrt zurück. | Illustrationsfoto: dpa

Erneut wird Gartenfreunden aus der ganzen Region eine attraktive Plattform geboten, ins Gespräch zu kommen und heimisches Saatgut zu tauschen und kaufen.

Vorträge zu den Themen Wildbienen und Wildkräuter

Ein wahres Highlight werden in diesem Jahr die Expertenvorträge im Seminarraum des Nationalpark-Tors werden. Der erste Vortrag startet ab 11.30 Uhr zum Thema „Ein Zuhause für Wildbienen – Wildblumenwiesen und wie man sie anlegt“. Nach der Theorie im Seminarraum wird Gartenexperte Hermann-Josef Backes auf der Wiese hinter dem Nationalpark-Tor, direkt neben der Wanderstation, demonstrieren, wie man die Erde für eine Wildwiese vorbereitet und welche Vorbereitungen getroffen werden müssen. Das Einsäen der Wiese wird am Familientag der Städteregion Aachen, am 10. Mai, erfolgen. „Ohne Wildbienen und Wespen blüht uns nix“ heißt es um 13.30 Uhr, wenn Biologe und Bienenexperte Dr. Eberhard Holtappels zum Vortrag lädt. Er wird mit den Besuchern insektenfreundliche Pflanzen und Blumen auf dem Gelände des Nationalpark-Tores aufsuchen und auf die Wichtigkeit der fleißigen Krabbler hinweisen. Kräuterhexe Gabi Jansen wird die Vortragsreihe um 15 Uhr mit „Wildkräuter – Genuss und Gesundheit aus dem Garten“ abrunden. Bei ihr dreht sich alles um die medizinische und kulinarische Verwendung von Kräutern und Heilpflanzen.

Es gibt Tips und Tricks aus Expertenhand

Viele Aussteller, engagierte Privatgärtner und Saatgutanbieter haben sich bereits jetzt für das Festival angemeldet. Letztere werden samenfestes und hybridfreies Saatgut und Pflanzen wie zum Beispiel Nutz- und Zierpflanzen sowie Gewürzkräuter zum Kauf anbieten. Neben dem floralen Tauschgeschäft erwartet die Gärtner und diejenigen, die es noch werden wollen, Tipps und Tricks aus Expertenhand, um den eigenen Garten in eine grüne, nachhaltige und insektenfreundliche Oase zu verwandeln. Informationsstände laden zu den Themen Imkerei, Nisthilfe und Rosenzucht ein.

Kleine Nachwuchsgärtner erwartet ein spannendes Programm, das unter anderem von Mitarbeitern des Nationalparks und des BUNDs durchgeführt wird. Die „Alte Molkerei“, die Gastronomie im Nationalpark-Tor, sorgt für das leibliche Wohl der Besucher. (red)

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