Er war nicht mehr mit dem Virus infiziert und daher nicht mehr ansteckend für seine Umgebung, erklärte das Gesundheitsministerium am Samstagabend in einer Mitteilung. Der Westflame war zusammen mit acht anderen Belgiern am 2. Februar aus dem chinesischen Wuhan heimgekehrt und positiv auf das neue Coronavirus Covid-19 getestet worden. Im Anschluss wurde er sofort in strikter Isolation ins Brüsseler Krankenhaus gebracht, das als Referenzzentrum für die Behandlung des Virus gilt.
Der Patient zeigte jedoch während seines Krankenhausaufenthalts keinerlei Krankheitssymptome. Die Infektion mit dem Coronavirus Covid-19 ging allmählich zurück, und am Freitag wurde er zum ersten Mal negativ getestet. „Das Verfahren schreibt dann vor, dass er am folgenden Tag erneut getestet werden muss. Am Samstag wurde er wieder negativ getestet“, erklärte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Jan Eyckmans gegenüber der Nachrichtenagentur Belga.
Die anderen acht Belgier, die nach ihrer Ankunft im Militärkrankenhaus von Neder-Over-Heembeek unter Quarantäne gestellt wurden, durften ebenfalls am Sonntag wieder heimkehren. Zwei andere Personen, die später nach Belgien heimkehrten, müssen indes immer noch bleiben, bis ihre vierzehntägige Quarantänezeit abgelaufen ist. Sie (wie auch die acht entlassenen Patienten) wurden bislang stets negativ auf den Virus getestet.
Unterdessen ist die Zahl der Infektionen und Todesfälle durch das neue Virus in China weiter gestiegen. Die Behörden sprechen von 68.500 Fällen, die bestätigt sind. Experten vermuten jedoch eine hohe Dunkelziffer. Die Gesamtzahl der Todesopfer in China stieg auf knapp 1.700. Frankreich meldete hingegen den ersten Todesfall durch die neue Lungenkrankheit Covid-19 in Europa. (belga/dpa)

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