So werden Böen von bis zu 90 oder 100 Stundenkilometern vorhersagt. An der Küste (in Blankenberge), wo sich durch die Winde Sand zu kleinen „Klippen“ auftürmte (Bild links), sind am Montagmorgen sogar Winde von bis zu 120 km/h registriert worden.
Im Landesinneren rückten die Feuerwehren hunderte Mal aus. Alleine die Brüsseler Feuerwehr wurde zwischen Mitternacht und 6 Uhr am frühen Montagmorgen 734 Mal gerufen. „Das ist mehr als doppelt so viel wie an einem normalen Tag“, erklärte ein Feuerwehrsprecher. 321 Fälle standen in direktem Zusammenhang mit dem Wetter. Die Feuerwehr und die verschiedenen Polizeizonen in der Provinz Lüttich mussten ebenfalls mehr als 700 Mal ausrücken.
In Zaventem fielen über 60 Flüge aus.
Die Telefonnummer 1722 für „nicht-dringende Einsätze“ der Feuerwehr ist indes 50.185 Mal (in der Provinz Lüttich 6.274 Mal) angerufen worden. Das teilte der föderale Dienst des Innenministeriums am Montagnachmittag mit. Die Nummer wurde am Samstag um 19 Uhr aktiviert, um zu vermeiden, dass die Notrufnummer 112 unnötig blockiert ist.
Auch der Bahnverkehr war am Montag noch beeinträchtigt. Die Züge durften sich nur mit maximal 80 Stundenkilometern fortbewegen. Ebenso fielen am Landesflughafen in Zaventem über 60 Flüge aus. Im Nachmittag beruhigte sich dort aber wieder die Lage. Die Passagiere waren bereits im Vorfeld über die Annullierung ihrer Reisen informiert worden. In ganz Flandern sind viele Straßen überflutet worden, während in der Provinz Limburg einige Schulen geschlossen blieben. Die Aufräumarbeiten im Land dürften heute weitergehen. (mv)



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