Grippeimpfung: Zugang sollte vereinfacht werden

<p>Der Zugang zur Grippeimpfung sollte für Menschen ab 65 Jahre erleichtert werden. Dafür plädiert jedenfalls die Sozialistische Krankenkasse.</p>
Der Zugang zur Grippeimpfung sollte für Menschen ab 65 Jahre erleichtert werden. Dafür plädiert jedenfalls die Sozialistische Krankenkasse. | Illustrationsbild: dpa

Das Verfahren zur Verabreichung des Grippeimpfstoffs müsse deshalb vereinfacht werden, verlautete am Freitag seitens der Sozialistischen Krankenkasse. Heutzutage müssen die Patienten zuerst zu ihrem Hausarzt gehen, um ein Rezept zu erhalten, dann zum Apotheker und dann wieder zu ihrem Hausarzt, der die Grippeimpfung schließlich verabreicht.

Die WHO hat für Menschen über 65 Jahre, eine der Risikogruppen, einen Deckungsgrad von 75 Prozent festgelegt. Laut Angaben des föderalen Expertisezentrums für das Gesundheitswesen (KCE) ist die Deckungsquote in unserem Land allerdings zu niedrig. Im Jahr 2016 waren nur 55 Prozent der Menschen über 65 Jahre geimpft.

Die Sozialistische Krankenkasse stellte fest, dass nur 53,2 Prozent ihrer Mitglieder, die älter als 65 Jahre sind und noch zu Hause leben, zur Grippesaison des Vorjahrs eine Grippeimpfung erhielten. Die Impfung kostet rund 13 Euro, wovon Personen, die zu einer Risikogruppe gehören, fast die Hälfte zurückerstattet wird. Viele Krankenkassen erstatten den Restbetrag zudem als Mitgliedervorteil zurück. (belga)

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