CREL Lüttich feiert verdienten Sieg gegen KSK 47 Eynatten I

<p>Marcel Jügel (l.) und Bernhard Stillger konnten die Niederlage nicht verhindern.</p>
Marcel Jügel (l.) und Bernhard Stillger konnten die Niederlage nicht verhindern. | Foto: privat

Nach drei Stunden Spielzeit war noch keine der acht Partien beendet. Doch ein Gesamtüberblick zeigte, dass der CREL Lüttich auf einen Gesamtsieg hoffen durfte. Das Unentschieden von Patrick Zelbel und Dirk Schuh brachte erstmals ein 1:1, was ja noch alle Türen offen ließ. Danach musste Luk Vanstreels sich seinem Gegenspieler geschlagen geben und Lüttich ging mit 2:1 in Führung. Dieser Spielstand sollte dann eine weitere Stunde Bestand haben. Gegen 18 Uhr schlug dann die Stunde des Wallonischen Teams. Trotz eines Offiziersvorteils kam Michael Hammes im Endspiel in ärgste Bedrängnis und konnte der Niederlage nicht entgehen. Mit einem 3:1 zogen die Lütticher so langsam in der Wertung davon. Auch Bernhard Stillger stand vor einer unlösbaren Aufgabe im Endspiel. Er startete noch einen Gegenangriff, der aber erfolglos blieb. Der CREL Lüttich führte mit 4:1 und hatte ein Gesamtunentschieden schon mal sicher. Doch keimte bei „den Grünen“ ein wenig Hoffnung auf, da Aleksej Litwak, André Krüger und Marcel Jügel keinesfalls schlechter standen. Aleksej Litwak hatte sogar Gewinnchancen. So wäre ein 4:4 am Ende sogar theoretisch möglich gewesen. Leider sollte es aus Eynattener Sicht bei der Niederlage bleiben. Marcel Jügel und André Krüger spielten unentschieden, und die Lütticher brachten beim Stande von 4:2 den Gesamterfolg unter Dach und Fach. Aleksej Litwak schaffte einen schönen Einzelsieg, der aber für das Gesamtergebnis nur eine leichte Besserung brachte. Der KSK 45 Eynatten verlor schlussendlich mit 3:5 und die Gäste von der Maas erreichten einen schönen Auswärtssieg. Dieser lässt ihre Hoffnungen weiterleben, 2020 am Europapokal teilzunehmen. Und die Eynattener? Sie schauen weiterhin zur Abstiegszone. Die beiden Tabellenletzten JJ. Gent und Europachess verloren ihre Begegnungen. So bleibt der vier Punktevorsprung der Eynattener auf einen Abstiegsplatz erhalten. In der kommenden achten von insgesamt Runden fahren die Eynatten zu JJ: Gent. Mit einem Sieg dort, und da ist das erste Team der Grenzgemeinde recht zuversichtlich, könnte man dann den restlichen drei Begegnungen zuversichtlich entgegensehen. An diesem regnerischen ersten Februarsonntag gab es insgesamt fünfmal die Begegnung Eynatten- Lüttich. Auch da behielten die Lüttich mit drei Siegen bei zwei Niederlagen die Oberhand. Ein kleiner Trost: nach Brettpunkten, das sind die Einzelergebnisse, hieß es dann aber 14:12 für „die Grünen“. (red)

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