Ein entsprechender Entwurf wurde von den Minderheitsfraktionen FLS (Freie Liste Solheid) und Liste Freches als Zusatzpunkt zur eigentlichen Tagesordnung der Stadtratssitzung eingereicht. Ziel sei es jedoch, sich auf einen gemeinsamen Text zu einigen, so Bürgermeister Herbert Grommes (Mehrheitsfraktion Neue Bürgerallianz/NBA) auf Nachfrage.
Für Erik Solheid geht es darum, dem Verwaltungsrat der Klinik im Zuge der angelaufenen Gespräche über eine weitere Annäherung oder gar Fusion auf Verwaltungsebene mit dem Eupener St. Nikolaus-Hospital demonstrativ den Rücken zu stärken. „Die Vor- und Nachteile einer solchen Fusion für den Klinikstandort St.Vith müssen klar und deutlich abgewogen werden. Deshalb wollen wir der Direktion und dem Verwaltungsrat der Klinik in diesen nicht einfachen Verhandlungen und Gesprächen unser vollstes Vertrauen aussprechen.“ Gleichzeitig erhoffe man sich auch von den Gemeinderäten der vier anderen Eifelgemeinden als Mitträger der Klinik St. Josef ein klares politisches Bekenntnis zum Krankenhausstandort St.Vith.
Auf den genauen Inhalt des Resolutionsvorschlags wollen die Fraktionen im Vorfeld der Sitzung nicht öffentlich eingehen. „Ich gehe davon aus, dass wir uns auf einen gemeinsamen Text einigen können, den wir dann den zuständigen Stellen zukommen lassen werden“, so der Bürgermeister.
Weitere Themen der regulären Sitzung des Stadtrates sind der Wegeunterhalt 2020, das Wegebauprojekt Ascheider Wall sowie diverse Ankäufe der Stadtwerke. Das Projekt „Charmante Klosette“ soll verlängert werden. Nicht zuletzt stehen finanzielle Angelegenheiten auf der Tagesordnung. Die Sitzung beginnt um 20 Uhr. (arco)

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