Mittelalterliches Treiben im Rathaus, festliches Pontifikalamt und buntes Fest

<p>Politik und Verwaltung, Vertreter der Aachener Fleischer, der Karlsschützen sowie der Limburger Ritterschaft präsentierten das Programm des Karlsfestes.</p>
Politik und Verwaltung, Vertreter der Aachener Fleischer, der Karlsschützen sowie der Limburger Ritterschaft präsentierten das Programm des Karlsfestes. | Foto: Stadt Aachen/Andreas Herrmann

Der Tag beginnt um 10 Uhr mit einem Pontifikalamt im Dom – gemeinsam zelebriert vom Aachener Bischof Dr. Helmut Dieser und dem Reimser Erzbischof Eric de Moulins-Beaufort. Anschließend finden die Generalversammlung der Karlsschützen-Gilde im Krönungssaal des Aachener Rathauses sowie ein kurzer Empfang statt.

Das Fest anlässlich des Todestages Karls des Großen mündet an diesem Tag ab 11 Uhr in ein buntes, mittelalterliches Treiben im Aachener Rathaus. Unter anderem dabei: Die Öcher Duemjroefe, die Limburger Ritterschaft, Arnd Jansen mit seinem Saker-Falken, der Gaukler Jeremias, das DRK-Alsdorf und natürlich die Aachener Aixtra-Fleischer, die wieder ihre berühmte mittelalterliche Karlswurst und einen Grünkohleintopf sowie Karls-Reichsapfel als Dessert anbieten werden.

Das Aachener Rathaus ist an diesem Tag von 10 bis 17 Uhr zur kostenlosen Besichtigung geöffnet. Neben dem Krönungsfestsaal können unter anderem das Dienstzimmer des Oberbürgermeisters, der Weiße Saal, der Friedenssaal, die Werkmeisterküche und das Werkmeistergericht sowie die Eingangshalle des Rathauses besichtigt werden. Man sieht also auch die Räume, die den Besuchern an anderen Tagen verborgen bleiben.

Das Rathaus ist Station der Route Charlemagne. Somit sind beim Karlsfest auch die Präsentationen dieses Ausstellungsprojekts anzusehen. Im Chorerker des Krönungssaales sind zum Beispiel die aus dem 19. Jahrhundert stammenden größten Historienbilder der Romantik, die Fresken des Aachener Künstlers Alfred Rethel, mit ihren legendären und historischen Szenen aus dem Leben Karls des Großen zu besichtigen. (red)

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