„Es ist trotzdem schwer, eine Prognose für ihn abzugeben. Zumal wir noch nicht wissen, bis wo seine Möglichkeiten wirklich reichen“, so Alaphilippe im Gespräch mit „La Dernière Heure“. Gleichzeitig forderte der Franzose im Dienste von Deceuninck-Quick-Step, dass man dem erst 19-jährigen Evenpoel genügend Zeit für Anpassung und Entwicklung lässt.
„In der vergangenen Saison hat er bei mehreren Auftritten vor allem mit der Geschwindigkeit seiner Anpassung überrascht. Nach seinem Debüt auf höchstem Niveau scheint es klar, dass er eine Menge großartiger Dinge erreichen wird.“
Nach der Vorbereitung habe er, so Alaphilippe weiter, den Eindruck, dass Evenepoel bereit für den Saisonstart ist. „Er hat sein Niveau bereits gezeigt.“ Auf Alaphilippe wartete eine Saison, in der er zwar die Flandern-Rundfahrt fahren wird, aber möglicherweise auf Mailand-Sanremo verzichten muss – wohl zur Freude von Philippe Gilbert, der einen Konkurrenten weniger an der Startlinie sehen würde. Die „Primavera“ ist das einzige Monument, das dem Vervierser in seiner Trophäensammlung noch fehlt. Alaphilippe: „Das würde ich ihm wünschen. Ich habe nicht vergessen, welche Rolle er bei meinen Siegen in den letzten Jahren gespielt hat.“ (mn)

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