KV Oostende versinkt in Chaos und Panik

<p>Will wohl nicht an Amerikaner verkaufen: Frank Dierckens.</p>
Will wohl nicht an Amerikaner verkaufen: Frank Dierckens. | Foto: Photo News

Demnach haben Vorstandsmitglieder des KV Oostende eine Gruppe amerikanischer Investoren ausfindig gemacht, die bereit ist, „KVO“ zu 100 Prozent zu übernehmen. Dabei handelt es sich wohl um die Investoren, die auch Anteile am englischen Erstligisten Crystal Palace halten. Soweit, so gut: Präsident und Mehrheitseigner Frank Dierckens will mindestens 20 Prozent behalten und pocht darauf, einen anderen Käufer an Land ziehen zu können. Als erste Reaktion auf das „Veto“ von Dierckens übte Gino Vanderhaeghen, Mitglied des Vorstandes, via Pressemitteilung Druck auf Dierckens aus. Man sei besorgt um die Zukunft des Vereins und das gelte „für jeden, der nicht an Fantasien glaubt“.

Nicht nur bei den Fans, sondern besonders bei den Spielern und Angestellten des Vereins sorgt der interne Machtkampf nun für Unruhe. Im Trainingslager in Spanien hielten die Spieler des Tabellen-14. eine Krisensitzung ab. Sie befürchten, dass der Verein nicht in der Lage ist, bis Saisonende alle Gehälter auszuzahlen.

Die nach wie vor zur Übernahme bereitstehenden amerikanischen Investoren hatten bis zum Ende des Wochenendes auf eine Rückmeldung von der Küste gehofft. Ihrer Meinung nach, so berichtet „Het Nieuwsblad“, ist es nur eine Frage der Zeit, bis der KV Oostende Konkurs anmelden muss, sollte Dierckens weiterhin am Klub festhalten. (mn)

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