BRF feiert mit buntem Programm Geburtstag

<p>Blick auf das BRF-Funkhaus in Eupen (l.). Rechts ist das DG-Parlament zu sehen.</p>
Blick auf das BRF-Funkhaus in Eupen (l.). Rechts ist das DG-Parlament zu sehen. | Foto: BRF

2020 begeht der daraus erwachsene BRF das Jubiläum. Der Sender feiert dieses Ereignis mit einer Reihe von Jubiläumsveranstaltungen, wie er in dieser Woche ankündigte. Den Auftakt bildet ein musikalischer Streifzug von 1945 bis 2020, dokumentiert mit Schallplattencovern und CD-Hüllen. Die Cover werden mit einem QR-Code versehen, über den zusätzliche Angeben zu Titel, Interpret usw. abrufbar sind. Die Plattenhüllen sind nach Jahrzehnten gruppiert. Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 22. März, um 12 Uhr, findet zusätzlich von 13 bis 16 Uhr eine Wunschsendung mit Karin Meyer und Andreas Ryll im Foyer des BRF-Funkhauses mit Publikum statt, bei der die Hörer ihre LPs und CDs für die Ausstrahlung mitbringen können. Mit technischen Exponaten entsteht ein „begehbares Radiomuseum“ - mit Plattenspieler, Tonband, alten Radioempfängern und mehr, die alt und neu gegenüberstellen. Die Ausstellung dauert bis zum Freitag, 17. April.

Ab Mitte Juni blickt der BRF zurück auf die wichtigsten Ereignisse der vergangenen 75 Jahre. Jede Sendung steht für ein Jahr. Als roter Faden dienen die wichtigsten Ereignisse des Jahres – lokal wie international. Daraus wird ein Klangbild produziert, das Zitate, Musik, Nachrichten usw. umfasst. Die erste Folge wird am 18. Juni ausgestrahlt, die letzte am 1. Oktober. Sendezeit: Jeweils als Beitrag im Nachrichtenmagazin „BRF-Aktuell“, werktags jeweils ab 18.07 Uhr. Am ersten Juli-Wochenende wird auf dem Vorplatz des BRF-Funkhauses und des Parlaments eine große Geburtstagsparty für alle Hörer sowie die BRF-Belegschaft stattfinden. Im Zelt mit großer Bühne wird ein vielfältiges Programm geboten: Freitagabend für junges Publikum, Samstag für Familien und Sonntag ein Frühschoppen für die BRF2-Hörerschaft. Die offizielle Geburtstagsfeier am Tag genau 75 Jahre nach der ersten deutschsprachigen Sendung erfolgt am 1. Oktober im BRF-Funkhaus mit Musik, Ballett und Interviews mit anschließendem Empfang. Neben dem Rückblick auf die bewegte BRF-Geschichte wird es auch einen Ausblick in die Zukunft der Medienwelt geben.

Ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art kommt vom Westdeutschen Rundfunk: Das WDR-Sinfonieorchester wird am 6. November (ab 20 Uhr) im Triangel St.Vith „Variations on America“ (arr. für Orchester) von Charles Ives präsentieren, weiterhin das Violinkonzert von Samuel Barber sowie die Sinfonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt“ von Antonin Dvorak. Das Orchester spielt unter der Leitung von Dirigent Krzystztof Urbanski. Solist ist der Violinist Augustin Hadelich. Infos auf www.brf.be. (red)

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