Der Mode-Einzelhandel rechnet mit einem Umsatzrückgang von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das ergab eine Umfrage beim Verband selbstständiger Modeeinzelhändler (Mode Unie) und beim Einzelhandelsverband Unizo. Die für die Jahreszeit viel zu milden Temperaturen vermiesen das Geschäft mit der Winterkleidung, hieß es. Nicht ganz selbstlos hoffen die Geschäftsleute deshalb auf einen baldigen Wintereinbruch. Ohnehin bezeichnen 43 Prozent der Befragten das Wintergeschäft bisher als „schlecht“, da die Nachfrage nach Winterkleidung stark rückläufig gewesen sei. Es gibt allerdings immer mehr Einzelhändler, die vorausschauend handeln, da die Herbst- und Wintersaison schon seit einigen Jahren recht mild war. Sie haben deshalb weniger Winterkleidung im Angebot als sonst, was das Warenangebot im Winterschlussverkauf natürlich auch einschränkt.
Als problematisch bezeichnet der Modehandel den Angaben zufolge auch die praktisch ganzjährigen Rabattaktionen zahlreicher Geschäfte, die sich negativ auf den Umsatz des Einzelhandels auswirke. (belga)

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