Der Hintergrund: die Erhebung eines Zuschlags für eines der Kinder der betroffenen Passagierin. Nach ihrer Beschwerde über den zu zahlenden Betrag erhöhte der Fahrkartenkontrolleur des IZY-Zugs – eine von Thalys angebotene, preisgünstige Alternative auf der Strecke Paris-Brüssel – den zu zahlenden Betrag von 10 auf 49 Euro. Als die Frau dann verlangte, die besagte Vorschrift einsehen zu dürfen, wurde der Ton des Schaffners immer ungemütlicher, so RTBF.
Eine Passagierin, die die Szene gefilmt hat (Link hier), bestätigte die Bemerkungen des Kontrolleurs gegenüber dem Rundfunksender. Diese spielten auf die ethnische Herkunft der Frau an. Kinshasa ist die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo.
Das Thalys-Management werde im Laufe des Tages auf den Vorfall reagieren, so ein Pressesprecher des europäischen Hochgeschwindigkeitszugs auf Nachfrage der RTBF. (alno)

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