RSFO-Vertreter Sébastien Cürtz beim RIAC 2019 – Daniela Brust errang dritten Platz

<p>In der Disziplin Mixed-Team-Wettkampf beim zum mittlerweile 37. ausgetragenen RIAC-Schießwettstreit in Luxemburg erkämpfte sich das belgo-ukrainische Team, RSFO-ler Sébastien Cürtz (rechts) vom CT Faymonville, gemeinsam mit der Ukrainerin Dariya Sharipova (links), den 24. Rang.</p>
In der Disziplin Mixed-Team-Wettkampf beim zum mittlerweile 37. ausgetragenen RIAC-Schießwettstreit in Luxemburg erkämpfte sich das belgo-ukrainische Team, RSFO-ler Sébastien Cürtz (rechts) vom CT Faymonville, gemeinsam mit der Ukrainerin Dariya Sharipova (links), den 24. Rang. | Foto: Richard Hoffmann

Luxemburg/Ostbelgien

Mitte Dezember lud der luxemburgische Nationalverband FLTAS bereits zum 37. Male zum hochkarätig besetzten internationalen RIAC (Rencontre Internationale de tir pour armes à Air Comprimé) nach Luxemburg ein.

Wie bereits seit einigen Jahren fand auch die diesjährige dreitägige Veranstaltung mit der bereits 17. Auflage des vorangehende RIAC Populaire, einem Wettkampf für alle, die nicht am offiziellen RIAC teilnehmen, wieder in der nationalen Bogenhalle „Hall Marcel Balthasar“ statt.

Als eines der 23 teilnehmenden Länder war auch Belgien wieder mit seinen Schießsportathleten dabei. Unter ihnen auch RSFO-Sportler Sébastien Cürtz vom CT Faymonville.

Zuerst durften auch die Luftgewehrathleten ran. In dieser von den professionell ausgerichteten Nationen Norwegen, Ukraine, England und der Schweiz dominierten Disziplin konnte sich Sébastien Cürtz, der mit einem technischen Problem zu kämpfen hatte, nach einem schwächeren Start mit Serien von 101,7, 100,9 und 101,8 in Richtung magische 600 schießen. Leider verfehlte er diese Hürde aufgrund seiner letzten Serie von 99,2 dann letztlich doch um ganze fünf Zehntel.

Am zweiten Tag stand der Mixed-Team-Wettkampf an, bei dem jeder ein 30 Schussprogramm in 30 Minuten zu absolvieren hatte. Hier trat RSFO-ler Sébastien Cürtz gemeinsam mit der Ukrainerin Dariya Sharipova (mehrfache Olympionikin) an den Stand. Unter 34 angetretenen Mixte-Teams erkämpfte sich das belgo-ukrainische Team mit 605,2 hier Rang 24.

Am abschließenden dritten Tag stand dann wieder ein Einzelwettkampf an. Trotz des immer irreparablen Defekt an seinem Luftgewehr konnte Sébastien Cürtz mit zwei Hunderterserien und gar einer 102,4 starten. Dann aber warf ihn eine Sechs als letzter Schuss einer gut begonnenen Serie aus der Bahn. Mit einer abschließenden 103,1 konnte er mit 604,3 sein bestes Wettkampfergebnis erzielen.

Auch bei dem am Dienstag ausgetragenen RIAC Populaire war eine RSFO-Athletin erfolgreich. Mit 595,0 sicherte sich Daniela Brust vom CT Faymonville in der Luftgewehr Damenklasse Rang drei.

Kommentare

  • Super Ergebnis von den Beiden. Es ist unwahrscheinlich schwer, höchste Disziplin und sehr viel training nötig, auf so hohem Niveau zu schießen. die Konkurrenz ist sehr stark und hat ganz andere Mittel zur verfügung, als wir "Ostbelgier".
    Leider wird unser Sport häufig nicht als Sport bewertet, jedoch sollte man sich mal selber mal hinstellen und versuchen, einen Schnitt von 10,0 auf 60 Schuss zu machen und sehen, mit wieviel Investition und training so ein Ergebnis verbunden ist!

  • Warum ist das in der Rubrik: „Wir von Hier“?
    Steht sogar im Titelbild „Sportschießen“

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