Der Haushalt 2019 ist der letzte, der von der vollzähligen Regierung Michel aufgestellt wurde. Für das Jahr 2019 wurden die zu erwartenden Steueraufnahmen mit 120 Milliarden Euro beziffert.
Der erste Bericht in diesem Sommer zeigte bereits, dass diese Schätzung sehr optimistisch gewesen war. Die Steuereinnahmen wurden daraufhin um 1,9 Milliarden nach unten korrigiert. Das Gesamthaushaltsdefizit wurde demnach größer: sieben Milliarden Euro.
Die Statistiken des Föderalen Öffentlichen Dienstes Finanzen zeigen nun, dass sich die Situation noch weiter verschlechtert hat. Auf der Grundlage einer Hochrechnung der Einnahmen bis einschließlich November kann davon ausgegangen werden, dass die gesamten Steuereinnahmen unter 118 Milliarden Euro fallen werden, also rund 2,3 Milliarden Euro weniger als geplant, so „De Tijd“. Das würde bedeuten, dass das Haushaltsloch um diesen Betrag größer wird. Dann wären wir also schon bei knapp zehn Milliarden – allein für dieses Jahr.
Die Finanzbehörden wollen den genauen Betrag jedoch noch nicht vor Ablauf des Jahres bestätigen. „Dass die Abweichung gegenüber der ersten Schätzung negativ sein wird, ist unbestritten, aber wir erwarten, dass sie in diesem Sommer etwas geringer ausfallen wird als erwartet. Die Ursachen dafür sind klar: ein sich verschlechterndes Wirtschaftsklima, das sich unmittelbar auf die Vorauszahlungen und die Mehrwertsteuereinnahmen auswirkt. Hinzu kommen der niedrigere Zinssatz und die geringeren Geschäftsdividenden“, sagt Francis Adyns vom Föderalen Öffentlichen Dienst Finanzen. (belga)

Kommentare
Das kommt davon wenn man die Großindustrie fasg keine Steuer zahlen lässt und diese dann in Steuerparadiese dumpen , Vive la Belgique und der Liberalismus Wahnsinn.
Ich wüsste schon wie man diese Milliarden auf "kürzestem Wege" wieder reinholen könnte...
Wenn ich das allerdings hier "öffentlich machen würde"...holt mich Morgen der Generalstaatsanwalt ab...
Also lass ich es lieber sein...
Frohes neues Jahr...
MfG.
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