1:2 beim Meister - Eupen verliert knapp in Genk

<p>1:2 beim Meister - Eupen verliert knapp in Genk</p>
Foto: David Hagemann

Waasland-Beveren gewann gleichzeitig mit 1:0 gegen Sint-Truiden, während Cercle Brügge 0:1 gegen Kortrijk verlor. Eupen hat somit noch zwei Punkte Vorsprung auf den vorletzten Tabellenplatz und acht Zähler mehr als Cercle Brügge, das auf dem einzigen Abstiegsplatz liegt.

Für Eupen beginnt nun die Winterpause. Erst am 5. Januar werden die AS-Spieler wieder am Kehrweg erwartet, ehe es ins Trainingslager nach Doha geht.

KRC Genk 2:1 AS Eupen

Beim Gastspiel in Limburg sorgte AS-Cheftrainer Benat San José für zwei Überraschungen in seiner Startelf: Jordi Amat und Omid Ebrahimi saßen nur auf der Bank, während Menno Koch und Lazare Amani von Beginn an aufliefen. Auch Siebe Blondelle und Jonathan Bolingi standen nach ihrer Sperre wieder in der Startformation.

Foto: David Hagemann

Aus Sicht der AS Eupen war die erste Halbzeit schnell erzählt: Bis zur 40. Minute wurden die Gäste in allen Belangen dominiert und kamen kaum zu Chancen in der Offensive. Genk machte das Spiel, zeigte eine starke Leistung und belohnte sich selbst: In der 12. Minute brachte Ito - einer der besten Spieler auf dem Platz - den Meister nach einem starken Angriff in Führung. Für Eupen wurde die Aufgabe nun noch schwerer. In der 17. Minute hatten die Gäste allerdings ihre erste Chance: Bautista trat vor dem Tor über den Ball.

Foto: David Hagemann

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hatte Genk alles unter Kontrolle und baute regelmäßig Druck auf die „Pandas“ auf. Maarten Vandevoordt, der erst 17-jährige Torwart der Limburger, musste lange überhaupt nicht eingreifen. Dennoch stand es kurz vor der Pause nur 1:0 - Eupen war noch im Spiel und wurde in den Schlussminuten gefährlich.

In der 45. Minute gab Bolingi mit einem Kopfball ein Lebenszeichen ab, dann lag der Ball zum vermeintlichen Ausgleich im Tor. Nach einer Hereingabe und Chaos im Strafraum hatte Cools den Ball zum 1:1 über die Linie gedrückt. Der Treffer zählte aber nicht - Schiedsrichter D´Hondt hatte ein vermeintliches Handspiel von Cools sofort geahndet.

Eupen spielte eine gute zweite Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel tat Eupen etwas mehr für sein Offensivspiel, hatte aber mehrfach Glück. Genk vergabe mehrere gute Chancen auf die Vorentscheidung. In der 55. Minute schoss Samatta den Ball knapp über das Tor. Drei Minuten später knallte ein Kopfball von Onuachu an den Pfosten, ehe De Wolf den Nachschuss von Samatta stark parierte. Nach einer Stunde kassierten die Gäste aber den zweiten Gegentreffer: Nach einem guten Konter landete der Ball bei Onuachu, der locker zum 2:0 einschieben konnte.

Foto: David Hagemann

Eupen reagierte aber gut: Nur drei Minuten nach dem 2:0 verkürzte Lazare mit einem perfekten Kopfball auf 2:1. Sollte Eupen doch noch zu einem Punktgewinn kommen? Die Gäste hatten deutlich mehr Drang nach vorne, spielten eine gute zweite Halbzeit und witterten ihre Chance. In der 81. Minute vergab Cools eine Riesenchance zum 2:2-Ausgleich. In der 85. Minute wechselte Eupen mit Carlos Embalo seinen Joker ein. Es blieb aber beim 2:1 für Genk. (mn)

Namen & Fakten

AS Eupen: De Wolf - Beck, Koch (85. Embalo), Verdon, Blondelle - Milicevic, Lazare (87. Ciampichetti), Cools, Schouterden - Bolingi, Bautista

Tore: 1:0 Ito (12.), 2:0 Onuachu (60.), 2:1 Lazare (63.)

Kommentare

  • Sinnlos.
    Wenn ich verloren stehe, nehme ich die Wechsel nicht zwei Minuten vor Schluss vor.Ehe der
    Auswechselspieler aufs Feld ist, ertoent der Abpfiff.Somit kann ich solche Spielereien nicht verstehen
    denn auch aus der Sicht des Spielers sind zwei Minuten Spielzeit zu wenig um etwas Zaelbares zu erreichen.Diese Auswechselungen mache ich wenn ich gewonnen stehe um Zeit zu gewinnen aber nicht im Falle eines Rueckstandes, denn die zweite Halbzeit war nicht schlecht und eine
    vorzeitige Einwechselung waere meiner Ansicht nach besser gewesen.
    Ich wuensche der Mannschaft und dem Trainer fuer das neue Jahr viel Glueck und den Klassenerhalt.

  • Liebe Redaktion;(Herr Hageman???)
    Zu Ihren Satz; ...ein vermeintliche Handspiel von Cools"...
    Seien Sie doch ein wenig objektiv...
    Es war nicht "ein vermeintliches Handspiel"...ES WAR HANDSPIEL...und deswegen hat der Schiri auch gepfiffen...
    Auch den Trainer der AS sollte sich die Aufnahmen des Spiels noch mal anschauen...und sich nicht hinter "vermeintliches tauschen des Schiris" verstecken...
    Wenn man seine eigene Fehler nicht beheben kann ist es zu einfach die Schuld bei anderen zu suchen...
    AS Eupen hat einfach zu wenig 1st Liga reife Spieler...und das ist keine neue Erkenntnis...
    Ein Paradebeispiel ist das 2te Gegentor...
    Erst waren nur 3 eupener Spieler bei 5 aus Genk, und vorm Tor waren es 5 gegen 7 von Genk...
    Der Spieler Onuachu hätte sich den Ball noch 5x im Nacken legen können...bis ein Eupener irgendwie in der Gegend gewesen wäre...
    Aber da war der Schiri wohl auch Schuld...das die Eupener zu langsam waren...
    2 Auswechslungen statt die erlaubten 3...und Beide wieder so spät...mal wieder...
    21 Spiele...19 zu 44 Punkte...17 zu 34 Tore...Ein Bilanz auf dem man stolz sein kann...
    MfG.

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