Bénédicte Meunier hatte die Psychiatrie der Alexianerbrüder, in der sie seit einigen Monaten behandelt wurde, nach einem Gespräch mit ihrem Psychiater am 29. Oktober unter Tränen verlassen. Nach Angaben ihrer Tochter ging sie „ohne Jacke, Brieftasche und Bankkarte“, so die Tageszeitung.
Sofort mobilisierte die lokale Polizei all ihre Kräfte, inklusive Hubschrauber, um sie zu finden – jedoch ohne Erfolg.
Zwei Monate nach dem Verschwinden der aus Bastogne stammenden Frau bestand wenig Hoffnung, sie lebend wiederzufinden.
Am Dienstagabend wurde der leblose Körper der 50-Jährigen, die Informationen zufolge Selbstmordgedanken hatte, anscheinend gefunden – nur einen Kilometer von der Klinik entfernt.
Eine Frau aus Henri-Chappelle entdeckte die Leiche auf einer Wiese in der Nähe des Dorfes, als sie mit ihrem Hund dort spazieren ging. Das Tier hatte sein Herrschen bereits mehrmals auf diese Wiese gezogen. Die Frau dachte jedoch, dass dort nur Müll liege, so „La Meuse“. Sie informierte umgehend die Polizei, die schnell am Ort des Geschehens eintraf.
Gilles de Villers Grand Champs, Prokurator des Königs, wies darauf hin, dass mehrere Elemente darauf hindeuten, dass der dort gefundene Körper tatsächlich der von Meunier sei, aber „rechtsmedizinische Untersuchungen müssen dies noch bestätigen“. Der Körper der Frau befinde sich bereits in einem fortgeschrittenen Verwesungszustand, so die Tageszeitung. Durch die Analyse des Gerichtsmediziners soll die Leiche nun identifiziert, aber auch die Ursachen und der Todeszeitpunkt genau bestimmt werden.
Die Familie von Bénédicte Meunier wurde bereits über den Fund informiert. (alno)

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