Ardennenoffensive: Deutscher Bundespräsident Steinmeier ruft zu Zusammenhalt in Europa auf

<p>US-Verteidigungsminister Mark T. Esper (l.-r.), Großherzog Henri von Luxemburg, König Philippe und der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Gedenkfeier.</p>
US-Verteidigungsminister Mark T. Esper (l.-r.), Großherzog Henri von Luxemburg, König Philippe und der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Gedenkfeier. | Foto: belga

„Ein geeintes, ein friedliches Europa – das ist die Lehre, die wir Europäer aus übersteigertem Nationalismus und Rassismus, aus dem Vernichtungskrieg gezogen haben“, sagte Steinmeier laut vorab verbreitetem Redetext bei eine Gedenkveranstaltung in Bastogne. „Bitte lasst uns das nicht vergessen!“

Neben Steinmeier nahmen unter anderem Ministerpräsidentin Sophie Wilmes (MR), EU-Ratschef Charles Michel (MR) und US-Verteidigungsminister Mark Esper an der Zeremonie am 75. Jahrestag des Beginns der Ardennenoffensive teil.

In nahezu aussichtsloser Lage an allen Fronten hatte der deutsche Diktator Adolf Hitler am 16. Dezember 1944 in Südbelgien einen letzten Vorstoß gegen die vorrückenden Alliierten gewagt. Anfangs verzeichnete er militärische Erfolge. Nach rund sechswöchigen Gefechten wurde die Wehrmacht zurückgedrängt und schließlich im Mai 1945 zur Kapitulation gezwungen. (dpa)

Kommentare

  • Unser Bundespräsident Steinmeier neben dem belgischen König und dem luxemburgischen Staatsoberhaupt, fast 75 Jahre nach Ende des Krieges und wie durch ein Wunder gibt es immer noch Zeitzeugen und Veteranen, die von ihren eigenen Erfahrungen sprechen können. Kriegsheld Patton haben diese Soldaten vielleicht selbst einmal erlebt. Er starb bei einem Autounfall in Heidelberg. Jahrzehntelang war das Hauptquartier der USA im Offiziersdorf Heidelberg-Patrick-Henry-Village. Alle Truppen waren in Mannheim. Viele in der Gegend haben einen US-Soldaten geheiratet, Lovestone hieß das. Amerikaner mögen Heidelberg. Mir fehlt die US-Welt hier. Die Südkoreaner können das verstehen. Dort mussten die Amerikaner ebenfalls befreien und sind dort bis heute gut Zuhause. Ein Vorteil für Korea. Unser Bundespräsident und die Staatsoberhäupter von Belgien und Luxemburg am Ort des Anfangs der Ardennenschlacht machen an die Opfer der Schlacht erinnern, fast alles jugendliche Männer. Finde es sehr gut, daß gemeinsam gedacht wird.

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