Mit diesem Fackelumzug wollte die Stadt Malmedy an den Weg der US-Soldaten erinnern, die sich am 17. Dezember von Malmedy auf den Weg nach Ligneuville machten. In Baugnez stießen sie auf die Kampfgruppe des Oberstleutnants der Waffen-SS, Joachim Peiper. Das US-Bataillon hatte keine Chance gegen die Übermacht der Waffen-SS und ergab sich. Die US-Soldaten wurden in der Wiese gegenüber der Gedenkstätte gefangengenommen und als die letzten Fahrzeuge der Peiper-Gruppe in Baugnez eingetroffen waren, kam der verheerende Befehl die Gefangenen zu töten. Der Fackelumzug nahm den gleichen Weg, wie die US-Soldaten. In Baugnez sprach zunächst Bürgermeister Jean-Paul Bastin. „Heute Abend wollen wir an die getöteten US-Soldaten erinnern und nicht nur Kränze niederlegen und Reden halten.“ Anschließend erzählte Fabien Steffens vom Museum Baugnez 44, was sich damals ereignete, bevor die Kinder der Schule von Géromont 84 Kerzen für die 84 Gefallenen an der Mauer mit den Namen der Soldaten aufstellten. Kürzlich verstarb der letzte Überlebende des Massakers. Die Tochter des Soldaten legte mit Bürgermeister Bastin einen Kranz nieder. Die US-Hymne und die Brabançonne beendeten die Zeremonie.(glo)
300 Teilnehmer bei großem Fackelumzug nach Baugnez



















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