Anfang des Jahres hat Moderator Tom Waes einen besonderen Anruf auf seiner Facebook-Seite gestartet: Er war auf der Suche nach 15 geeigneten Kandidaten, die in Alltag der „Special Forces“ blicken wollen.
Mehr als 5.000 Personen aus allen Altersklassen und Bevölkerungsschichten meldeten sich. Letztlich musste eine Auswahl getätigt werden. Wie der Moderator gegenüber Radio 2 erklärte, gehören zu den Auserwählten ein Hafenmitarbeiter, ein Physiotherapeut und ein Manager. Kurz gesagt, Menschen aus allen Lebensbereichen.
Die Spezialeinheiten bilden eigentlich eine verschlossene Welt. „Wir konnten nur mit zwei Teammitgliedern sprechen, die erkennbar ins Bild kommen durften, nämlich Stijn und Fly. Während des kurzen Kontakts mit den anderen Spezialeinheiten waren keine Kameras oder Mobiltelefone erlaubt. Sie sollten im Bild nicht erkennbar sein, natürlich zu ihrer eigenen Sicherheit“, schildert Waes die Dreharbeiten. Dass die „Special Forces“ einen Einblick geben, geschieht nicht ohne Grund. Die Einheit beklagt Rekrutierungsschwierigkeiten und möchte vom Werbeeffekt der Sendung profitieren.
Das flämische Publikum kennt Tom Waes als jemanden, der gerne seine eigenen Grenzen überschreitet. Diesmal durfte er die Herausforderung nicht selbst annehmen, er beobachtet nun andere dabei. Mentale Stärke und Durchhaltevermögen sind gefragt. Wer hält bis zum Ende durch? Die Antwort erfahren die Zuschauer in den nächsten Wochen, jeweils am Sonntagabend um 20 Uhr auf Een.
Übrigens: Das Produktionsteam verweilte auch im Lager Elsenborn und drehte dort Szenen. Auf Nachfrage war zu erfahren, dass die Teilnehmer im Juli vor Ort waren und Trainingseinheiten absolviert haben. Wann die Ausschnitte ausgestrahlt werden, wurde nicht mitgeteilt. (red/ab)

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